Geschichte

Die Geschichte des Dartsports ist aus zwei Blickwinkeln zu betrachten. Zum Einen kann man die Herkunft der Dartpfeile, wie viele Menschen meinen, bis hin zur Jungsteinzeit zurückverfolgen, was wohl eher mit einem Augenzwinkern zu betrachten ist.
Überlieferungen aus dem alten Byzanz lassen eine Verwandtschaft zu unseren drei kleinen Dartpfeilen erahnen. Der als großer Stratege bekannte General Belisarius (505-565) hatte befohlen, seine Infanterie mit drei ca. 18 Zoll langen und schweren Kampfpfeilen auszustatten, welche an der Innenseite der Schutzschilde angebracht wurden. Schon damals wurden die Reiter seiner Armee von ihm angewiesen, solche Pfeile als Kampftraining auf bestimmte Ziele zu werfen. Allerdings ist leider nichts davon bekannt, dass diese Wurfübungen mit den Kampfpfeilen nach den Kriegszeiten jemals als Spiel oder Vergleichskampf fortgesetzt wurden.
Es müssen wohl nicht wesentlich andere Pfeile gewesen sein, welche Anne Boleyn ihrem Henry dem VIII. schenkte, der sie letztlich köpfen ließ.

Der seriösere Weg dem Entstehen des Dartsportes auf den Grund zu gehen, ist das Verfolgen der Entwicklung von Dartboards. Hier sind eine Vielzahl historisch dokumentierter Ereignisse zu finden, die Aufschluß über die Entwicklungsstufen dieses Sports geben.
Das wohl als markant zu bezeichnende Ereignis in der Entstehung von Dartboards ist die Schlacht bei Agincourt um das Jahr 1415 in der die Angelsachsen einen großen Sieg über die Franzosen davontrugen. In den Überlieferungen war von Kampfübungen die Rede, bei denen abgesägte Baumstämme als Zielscheiben für die Bogenschützen dienten. Anhand der Altersringe konnte man sehen, welcher Treffer der bessere war. Angeblich soll der große Erfolg der Angelsachsen auf die intensiven Übungen mit den Baumstammscheiben zurückzuführen sein.
In den kriegsfreien Zeiten sollen die Bogenschützen vor allem bei schlechten Wetter in den Hütten und Wirtshäusern aus langer Weile mit abgebrochenen Pfeilspitzen auf eben solche Baumstammscheiben geworfen haben. Da diese allein natürlich keine kontrollierbaren Flugeigenschaften hatten, wurden ganz nach dem Vorbild der langen Bogenpfeile kleine Federn als Leitwerk angebunden.
Auf ihrer Fahrt nach America im Jahre 1620 sollen die Pilgrim Fathers auf der Mayflower dieses Spiel praktiziert haben.
Das erste Dartboard war wohl das sogenannte Norfolk Board, welches zu der Gruppe der Target Boards (Zielscheiben) zählt, das nur wenige breite konzentrische Ringe auf der Oberfläche hatte. Es war eine etwa nur 10 Zoll große Variante der ursprünglich etwa 120 cm großen Bogenzielscheiben.
Die ersten Dartboards bestanden oft aus Ulmenholz und mussten ständig feucht gehalten werden, damit sie keine Risse bekamen. Das Target Board, welches schon seit langer Zeit ausgestorben ist, wird daher auch als Elm Board bezeichnet. Natürlicherweise waren alle älteren Dartboards aufgrund des dunklen und nassen Ulmenholzes traditionell schwarz bzw. dunkelbraun.
Pflegte man also ein so empfindliches Dartboard nicht ausreichend, so entstanden immer mehr Risse, welche vom Zentrum her nach außen verliefen. Dies regte die Fantasie einiger Spielbegeisterter so sehr an, daß man auch eine Unterteilung einzelner Bereiche zwischen diesen Rissen des Boards vornahm und ihnen verschiedene Wertungszahlen zuwies.
Einige hundert Jahre später erst zu Beginn des Dartbooms im Jahre 1896 erfand der Tischler Brian Gamblin aus Bury die bis heute bekannte Zahlenanordnung des London Boards. Aber nicht alle Regionen folgten sklavisch diesem Trend. So gibt es bis heute die noch weit verbreiteten Five's Boards, deren Aufteilung in zwölf Segmente mit den Zahlen 5, 10, 15 und 20 oft und in den südlichen Regionen von London zu finden ist.
Aber es haben sich auch weitere interessante Dartboards durchgesetzt, wie zum Beispiel das Grimsby Board mit seinen 28 Zahlensegmenten oder das Yorkshire Board, das Black Irish Board oder Kent Board, welche keinen Treble-Ring aufweisen. Eine Sonderstellung hat das wohl am schwierigsten zu spielende Manchester Board mit seiner eigenwilligen Zahlenaufteilung und seiner geringen Größe von nur 25,4 cm. Bei diesem Winzling haben die Trebles und Doubles einen Durchmesser von nur rund 3 mm und das Bulleye ca. 6 mm.

Im letzten Jahrhundert haben sich die Materialien, aus denen Dartboards bestehen von Holz, über Kork, Papier, Metall, Plastik, bis hin zu Sisal verändert. Die Risse gab es verständlicherweise bei diesen neueren Materialien nicht mehr und so wurde die Segmentunterteilung von einem Drahtgeflecht, der sogenannten Spider, abgelöst. Erst um die Jahrhundertwende wurde der Wertungsbereich vieler Dartboards farblich abgesetzt.
Auch viele andere Zubehörartikel wurden seit dem Jahr 1900 verbessert. So wurde der erste Papierflight im Jahre 1898 in den USA patentiert. Die Pfeile veränderten sich in ihrer Form und Größe von großen Holzpfeilen mit angepressten Metallspitzen zu kleineren Formen mit angeklebten Spitzen und Plastikflights. Bis heute haben sich die daran anschließenden Bauformen zum Teil erhalten. Der Wurfkörper, der sogenannte Barrel, wird heute je nach Größe und Gewicht beim Pfeil aus Messing, Stahl, Tungsten und immer neuen Materialien hergestellt.

Ein wichtiges Gerichtsurteil sorgte im Jahre 1908 für die Zulassung des Dartspiels in den öffentlichen Pubs. Der Gastwirt Foot Anakin aus Leeds wurde des unerlaubten Duldens von Glücksspielen in seinem Pub bezichtigt. Um den Richter davon zu überzeugen, dass es sich nicht um ein Glücksspiel handelt, baute Foot Anakin ein Dartboard im Gerichtssaal auf und warf drei Darts in das 20 Punkte Segment und bat die Amtsträger es ihm gleich zu tun. Ein Gerichtsdiener nahm die Herausforderung an und traf mit den zwei ersten Pfeilen nicht einmal das Dartboard. Foot Anakin soll daraufhin sogar dreimal die Double 20 getroffen haben. Von so viel Können beeindruckt fällte schließlich der Richter das Urteil "This is not a game of chance" und gab damit den Weg für den Dartsport in den öffentlichen Pubs frei.

Den nächsten Boom bekam der Dartsport im Jahre 1927 zur Einführung des größten Dartturniers in der Dartgeschichte, dem News Of The World Turnier. Es gab unzählige Qualifizierungsturniere in allen Stadtteilen Londons. Die Teilnehmerzahl der regionalen Ausscheidungen stieg bis zum Jahr 1947 auf stolze 300.000 Dartspieler an. Selbst Queen Mom ließ es sich nicht nehmen mit ihrer Tochter Königin Elisabeth II zur Eröffnung eines Freizeitclubs in Slough im Jahre 1937 für die Presse einige Dartpfeile zu werfen.

Zwei Legenden sorgten schließlich für die totale Begeisterung um den Dartsport und für ausverkaufte Exhibision Halls. Es waren Joe Hitchcock und Jim Pike, die über viele Jahre als die besten Spieler ihren Ruf genossen und Darts zur Zugnummer im Lande machten.

Joe Hitchcock verdiente sein Geld als erster Vertragsdartspieler der Welt für die Brauerei Watneys. Marathon Marvel (Marathon Wunder) nannten sie ihn wegen seiner Bereitschaft, beim Spielmodus bis zu 25001 zu gehen. Weitere Spitznamen wie "Treble Twenty Wizard" oder "Demon of the Dartboard" lassen ahnen, daß er in der Treble Twenty zuhause war.

Jim Pike stellte sein Können auf unzähligen Veranstaltungen mit vielen kleinen Kunststückchen unter Beweis. Er traf alle möglichen Trebles durch ein Zeitungsblatt hindurch. Seine Dartpfeile sausten durch ein glimmendes Zigarettenende in ein gewünschtes Double. Auf Wunsch führte er solche Präzisionsspiele auch mit vier Zoll langen Nägeln durch. Er brauchte nur dreieinhalb Minuten um auf dem Dartboard alle Doubles zu treffen. Ohne Gegner spielte er binnen 150 Sekunden drei Runden im Modus 301 runter.

Schließlich kam es im September 1946 zum größten Dartereignis des mittleren zwanzigsten Jahrhunderts als sich Joe Hitchcock und Jim Pike den Kampf der Giganten lieferten und in der total ausverkauften Stadthalle von Acton den großen Showdown lieferten. Die Eintrittskarte zu diesem Mammutereignis kostete den Durchschnittsbürger bis zu zwei Monatslöhne. Die Zuschauer sahen drei spannungsgeladene 1001-Spiele, gespickt mit tons (100 Punkte-Würfe). Am Ende siegte Joe Hitchcock mit 2:1.

Nach den Kriegsjahren wurden in Großbritannien und auch in den USA viele Varianten des Dartspiels und verschiedene Dartboards entwickelt, die auch als sogenannte Fun-Dartboards bezeichnet wurden. Anfang der 80er Jahre bekam diese Entwicklung ihren Höhepunkt. Viele andere Sportarten wurde auf das Dartboard übertragen. Und so spielte man beispielsweise Baseball oder Snooker auf speziell ähnlich gestalteten Dartboards nach entsprechenden Regeln.

Darts wird mittlerweile in fast jedem Land der Erde gespielt. Allein in England gab es 1983 rund 7 Millionen aktiv gemeldete Spieler. In den letzten Jahren hat Soft-Dart in einigen Ländern dem Steeldart den Rang abgelaufen. In Deutschland zum Beispiel wurden die Zeichen nicht rechtzeitig erkannt und attraktive Turniere für Newcomer kaum veranstaltet. Während die Soft-Dartszene mit potenten Sponsoren und Automatenaufstellern in Zusammenarbeit mit einem TV Sender werbewirksame Turniere veranstaltete, regte sich in der Steeldartszene nichts, was zu rückläufigen Mitgliederzahlen im Deutschen Dartverband führte.

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Electronic Dart - das Spiel (erklärt in der Kurzform)

Abstand vom Board: 2,44m
Pfeile: 18g schwer, ca. 18 cm lang
Mittelpunkt des Boards: Bull's Eye, hier zählen alle Treffer 25 (Outer Bull) oder sogar 50 (Inner Bull)
Triple Ring: dreifach Ring, hier zählen alle Punkte dreifach
Double Ring: zweifach Ring, hier zählen alle Punkte doppelt

Jeder Spieler hat drei Pfeile, die er hintereinander wirft. Bei Turnieren wird dabei von 501 bzw. 301 rückwärts gezählt. Wer zuerst auf auf exakt "0" kommt, hat das Spiel gewonnen.
Wird überworfen, das heißt, der Spieler erzielt eine höhere als geforderte Punktzahl, dann "bustet" es. Der betreffende Spieler muß seinen Gegner ans Board lassen und fängt wieder mit seiner Ausgangspunktezahl vor seinem letzten Durchgang an.
Beim Double Out muß der letzte Pfeil im Double Ring landen. (Beispiel: Rest 40. Der letzte Pfeil muß in Double 20 (auch Tops genannt) landen, um das Spiel zu beenden.
Beim Masters Out darf der letzte Pfeil sowohl im Double Ring als auch Triple Ring landen. (Beispiel: Rest 30. Entweder Double 15 oder Triple 10.)
Der höchste Score ist 180 (dreimal Triple 20) - das höchste Finish 170 ( Triple 20, Triple 20 und Double-Bull). Mit 9 Pfeilen kann das Spiel bei 501 Double Out (theoretisch) beendet sein.

(Stand: Dez. 2006 - gültig ab: Saison I, 2007 - Quelle: DSAB)

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Stand: Dezember 2006

1.1 Spielvarianten in den einzelnen Ligaklassen
1.2 Spielerqualifikation
1.3 Teamkapitäne
1.4 Sporttechnische Voraussetzungen
1.5 Liga-Termine (Spielverlegungen)

 

2. Spielverlauf

 

3. Ligabildung (Auf- und Abstieg)

3.1 Tabellenplatzierung
3.2 Auffüllen von Teams
3.3 Ausnahme von der 6 bis 8 Mannschaften Regel

 

4. Strafen

 

5. Saisonende

(Stand: Dez. 2006 - gültig ab: Saison I, 2007 - Quelle: DSAB)

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1. Allgemeine Regeln


1.1 Spielvariationen in den einzelnen Liga-Klassen


Liga-Klasse
Variante
Einzel
Team
Bundesliga (BL)
501 Double Out
16 Einzel best of five
4 Doppel best of three
Bezirksoberliga (BZO)
501 Double Out
16 Einzel best of five
4 Doppel best of three
Bezirksliga (BZ)
501 Double Out
16 Einzel best of three
4 Doppel best of three
A-Liga (A)
501 Double Out
16 Einzel best of three
2 Doppel best of three
B-Liga (B)
301 Masters Out
16 Einzel best of three
2 Doppel best of three
C-Liga (C)
301 Single Out
16 Einzel best of three
Doppel möglich

Teamgame (Sudden Death): wie die Spielvariante in den einzelnen Ligaklassen best of one

1.2 Spielerqualifikation


1.2.1
Ligaspieler müssen Mitglied des deutschen Sportautomatenbundes e.V. (DSAB) sein. Anmeldungen über die Ligaleitung.

1.2.2
Spieler dürfen nur für das Team spielen, unter dem sie bei der Liga-leitung für die laufende Saison an-gemeldet sind. Hierzu müssen sie persönlich, auf der von einem VFS-Mitglied abgestempelten DSAB – Liga – Team – Anmeldung, unterschreiben. Wenn sich ein Spieler nachweislich in mehr als einem Team anmeldet, wird er für die Saison gesperrt.

1.2.3
Ein Spieler darf in der laufenden Sai-son das Team nicht wechseln. Ein solcher Wechsel ist erst zur darauf- folgenden Saison möglich.

1.2.4
Zu einem Team der niedrigeren Klasse dürfen nur maximal zwei Spieler wechseln, die in der Vorsaison in einer höheren Klasse spielten. Grund-sätzlich darf ein Spieler, in der von ihm gespielten Saison zur nächsten Saison, nur eine Ligaklasse tiefer spielen. Grundlage ist die von ihm ge-spielte Ligaklasse (BL, BZO, BZ, A, B).Wenn ein Team einen Aufstiegs-platz erreicht hat, wird dieses Team und deren Spieler wie ein Team der nächst höheren Ligaklasse eingestuft.

1.2.5
Spielernachmeldungen in der lauf-enden Saison sind möglich. Aus-genommen der Zeitraum der letzten drei Spieltage. Der Spieler ist nur mit einem gültigen Ligaausweis / Team-karte spielberechtigt. Bei Nachmeld-ungen wird von der Ligaleitung eine Gebühr erhoben.

1.2.6
In der DSAB – Liga dürfen nur Spieler ab 16 Jahren teilnehmen, sowie Jugendliche nur in Übereinstimmung mit dem Jugendschutzgesetz in der jeweils aktuellen Fassung in Be-gleitung eines Erziehungsberechtigten.

1.2.7
Komplette Teams dürfen nicht in nied-rigere Ligaklassen einer anderen Liga wechseln. Auch wenn das Team / die Spieler eine Saison oder mehrere nicht spielen, dürfen das Team / die Spieler nicht abgestuft werden. Über Aus-nahmeanträge entscheidet der DSAB.

1.2.8
Wechselt ein Team nach der Saison das Ligalokal, so bleibt der Ligaplatz im Liga-lokal. Nur wenn die Ligaleitung das wechselnde Team, in der von dem Team gespielten Ligaklasse unterbringen kann, darf dieses Team spielen.




1.3 Teamkapitäne


1.3.1
Jedes Team muss einen Teamkapitän benennen. Jeder Teamkapitän muss
seine Telefon-, Handynummer, e-mail Adresse und Postanschrift der Ligaleitung mitteilen, damit er bei Bedarf zu erreichen ist.

1.3.2
Der Teamkapitän ist der offizielle Vertreter und einziger Ansprechpartner seines Teams. Er vertritt das Team bei allen Fragen zum DSAB Ligaspielbetrieb.

1.3.3
Der Teamkapitän ist für die Einhaltung der Ligaspielordnung durch jeden seiner Spieler verantwortlich.

1.3.4
Bei einem Ligaspiel muss der Teamkapitän auf dem Spielberichts-
bogen als Spieler 1 – 4 eingetragen werden. Spielt der Teamkapitän nicht, oder ist Ersatzspieler, muss für dieses Spiel ein anderer Spieler als Ersatz für den Teamkapitän bestimmt werden.


1.4 Sporttechnische Voraussetzungen

1.4.1
Gespielt wird ausschließlich an den vom DSAB anerkannten und für den Ligaspielbetrieb zugelassenen Löwen Dart Geräten mit Turnier Board (Single 20 Segment blau, double und triple Segment rot, Bull 25 / 50 Punkte)

1.4.2
Die Spieler dürfen ihre eigenen Darts benutzen, wenn sie den folgenden Spezifikationen entsprechen.
I. Sie müssen elastische Kunst- stoffspitzen haben, die ein Steckenbleiben in den Bohrungen des Boards ermöglichen.
II. Sie dürfen nicht länger als 16,8 cm sein.
III. Das Maximalgewicht beträgt 18 g (Produktionsbedingte Toleranzen von max. 5 % sind gestattet).

1.4.3
Die Abwurflinie muss an der dem Spieler zugewandten Kante 2,44 m zum Board am Boden angebracht sein. Sie ist paral-lel zum Board anzubringen. Zwischen Gerät und Boden muss ein Winkel von 90 Grad bestehen. Daher ist eine Mes-sung des Diagonalabstandes Bull`s Eye – Abwurflinie erforderlich. Bei einer Höhe von 1,72 m des Bull`s Eys vom Boden ergibt sich ein Diagonalmaß von 2.98 m. Im Zweifel (z.B. unebener Boden) ist nur das Diagonalmaß ausschlaggebend. Eventuelle Korrekturen müssen vor Spielbeginn vorgenommen werden. Nachträgliche Reklamationen werden nicht berücksichtigt.

1.4.4
Das Board muss bei Ligaspielen mit der vom Hersteller vorgeschriebenen Watt-zahl beleuchtet sein. (R36 – 40 Watt Reflektorlampe E 27)

1.4.5
Der Charakter des Ligalokals muss zu einem Ligaspiel nicht verändert werden. Lautstärke der Musik, Standort des Sportgerätes usw.


1.5 Liga – Termine

1.5.1
Die DSAB Ligawettbewerbe können zweimal jährlich durchgeführt werden, und zwar:
I. Frühjahrssaison : letztmöglicher Meldetermin: 01. März des Jahres
II. Herbstsaison : letztmöglicher Meldetermin : 01. September des Jahres

Aus organisatorischen Gründen kann der ligainterne Meldeschluss von der Ligaleitung vorverlegt werden. Erst nach erfolgreicher ordentlicher An-meldung beim DSAB kann eine Liga mit dem ersten Spieltag gestartet werden.

1.5.2
Spieltermine / Spielplan

Der jeweilige Spieltermin aus dem Spiel-plan ist verbindlich. Das Team, das nicht zum Spiel antritt, bekommt einen Punkt abgezogen. Findet ein Ligaspiel am je-weiligen Spieltermin nicht statt, setzt die Ligaleitung einen für beide Teams ver-bindlichen neuen Termin fest. Das Team, welches zum von der Ligaleitung festgesetzten Termin nicht erscheint, hat das Spiel in der
C Liga und B Liga 0:3 – 5:11 – 8:24
in der A Liga und B mit Doppel 0:3 – 5:13 – 10:26
in der BZ Liga 0:3 – 5:15 – 10:30
in der BZO und BL 0:3 – 5:15 – 14:42
verloren und ihm werden zusätzlich 2 Punkte abgezogen. Nur höhere Gewalt ermöglicht eine Ausnahme von dieser Regelung. Die letzten zwei Spieltage dürfen grundsätzlich nicht nach dem regulären Spieltag gespielt werden. Alle Spiele können vorverlegt werden.


2. Spielverlauf


2.1 Vorbereitung

15 Minuten vor dem offiziellen Spiel-beginn ist das Dartgerät für das Gast-team reserviert. Wenn ein Team 30 Min-uten nach der offiziellen Startzeit nicht angetreten ist, füllt der anwesende Teamkapitän einen Spielbericht mit seinen Spielern aus und sendet ihn an die Ligaleitung. Der Spielberichtsbogen (das weiße Blatt ist für die Ligaleitung – ein Durchschlag für das Gastteam – ein Durchschlag für das Heimteam) ist vor Spielbeginn auszufüllen. Nur anwesende Spieler dürfen eingetragen werden. Bis zur letzten Spielrunde dürfen Spieler nachgetragen werden (inkl. Team-game). Es dürfen nur Spieler mit gültigen Ligaausweis / Teamkarte für das jeweilige Team spielen. Die Liga-ausweise / Teamkarten sind vor Spielbeginn von den Teamkapitänen zu kontrollieren. Im Zweifelsfall muss der Spieler sich mit einem Lichtbildausweis ausweisen.

2.2 Spielbeginn

2.2.1
Ein Team kann das Ligaspiel mit 3 Spielern starten. Der 4. Spieler muss spätestens zum Aufruf seines Spieles in der dritten Spielrunde anwesend sein. Ist der Spieler zu seinen Spielen nicht anwesend, hat er das Spiel 0:2 (BZO + BL 0:3) verloren. Die Ersatzspieler (5. + 6. Spieler) können bis zur letzten Spiel-runde in den Spielberichtsbogen einge-tragen werden. Im Spielberichtsbogen eingetragene Spieler dürfen nicht ge-strichen oder geändert werden. Gespielt wird nach den Ligavarianten der ein-zelnen Ligaklassen, nach dem Spielplan des Spielberichtsbogens. ( s. Pkt. 1.1 )

2.2.2
Während des gesamten Spiels ( inkl. Teamgame ), können die eingetragenen Ersatzspieler gegen eingetragene Spieler ersetzt werden. Dies ist auf den Spielberichtsbogen in dem dafür vor-gesehenen Feld zu vermerken. Ein aus-gewechselter Spieler kann grundsätzlich nicht wieder zurückgewechselt werden. Das Auswechseln ist jederzeit möglich, jedoch nicht während einer laufenden Spielpaarung. Die Einwechslung des zweiten Ersatzspielers gegen den ersten Ersatzspieler ist möglich.

2.2.3
Während der laufenden Saison darf ein Team zweimal mit 3 Spielern antreten. Beim zweiten Spiel mit 3 Spielern wird das Ergebnis gewertet, das Spiel wird disziplinarisch behandelt wie ein Nicht-antritt. ( d.h. das Team wird disquali-fiziert, wenn es ein weiteres Mal mit drei Spielern spielt, oder nicht antritt)

2.2.4
Jeder Spieler, der aufgerufen wird, hat sich unverzüglich an der Abwurflinie einzufinden. Beide Teamkapitäne überprüfen anhand des Spielberichts-bogens, dass die richtigen Namen auf-gerufen werden. Wenn ein aufgerufener Spieler nicht an der Abwurflinie erscheint, wird er von den beiden Teamkapitänen letztmalig aufgerufen. Wenn er dann immer noch nicht an der Abwurflinie erscheint, ist das Spiel 0:2 (BZO + BL 0:3) verloren. Die Spieler dürfen den Bereich der Abwurflinie nicht verlassen, bevor das Spiel beendet ist.

2.2.5
Beide Spieler haben bei Beginn darauf zu achten, dass die geforderte Spiel-variante mit Optionen gestartet ist. Sollte vor Ende des Legs festgestellt werden, dass eine falsche Spiel-variante oder Option eingestellt wurde, wird das Leg neu gestartet. Nach Beendigung des Legs mit einer falschen Spielvariante oder Option, wird das Leg normal gewertet.

2.2.6
Der Spieler des Heimteams beginnt das Spiel. Den 2. Satz beginnt der Spieler des Gastteams. Sollte ein 3. Satz erforderlich sein, wird die Start-folge mit einem Wurf aufs Bull´s Eye entschieden, wobei die Darts in der Scheibe stecken bleiben müssen. Fällt der Dart von der Scheibe, muss vom betreffenden Spieler nachgeworfen werden. Derjenige Spieler beginnt den 3. Satz, dessen Dart im Bull`s Eye (rot) steckt, oder diesem am nächsten ist. Ein im Bull steckender Dart muss herausgezogen werden, bevor der Gegner wirft. Treffen beide Spieler in das blaue Bull oder rote Bull`s Eye, wird der Wurf wiederholt.

2.2.7
Das Teamgame / Sudden Death, wird auf 4 Scores gespielt. Das Heimteam spielt auf Score 1 + 3, das Gastteam auf Score 2 + 4 League Modus (doppeltes Doppel ) . Jeweils 2 Spieler auf einen Score. Die Reihenfolge der Spieler bestimmen die Teamkapitäne. Gespielt wird die Spielvariante der Liga Best of one.

2.3 Spielablauf

2.3.1
Die Abwurflinie darf während des Wurfes nicht betreten werden. Es ist gestattet sich über die Abwurflinie zu beugen. Auch ein Abwurf neben der Linie ist – in ihrer gedachten Verlängerung – gestattet.

2.3.2
Alle drei Darts müssen in Richtung Board des Dartgerätes geworfen werden. (im Doppel im League Modus kann weitergedrückt werden.)

2.3.3
Alle Darts, die in Richtung Dartgerät geworfen wurden, gelten als geworfen, gleich ob sie punktemäßig registriert wurden, oder ob sie von der Scheibe fallen. Es darf auf keinen Fall nachgedrückt oder nach-geworfen werden. (Ausnahme 2.2.6 Wurf aufs Bull)

2.3.4
Jeder Spieler akzeptiert die vom Dartgerät angegebene Punktzahl. Können sich die Spieler im Zweifelsfall nicht einigen, entscheiden die Teamkapitäne.

2.3.5
Jeder Spieler hat vor dem Werfen der Darts darauf zu achten, dass das Dartgerät seine Spielernummer anzeigt. Wirft ein Spieler, während das Dartgerät die Nummer des Gegners anzeigt, ist das Spiel wie folgt fortzusetzen.
a) Hat der Spieler weniger als 3 Darts geworfen, wird das Gerät durch den Schalter „Start-wechsel “ in die richtige Stellung gebracht und der Spieler darf nur noch die verbliebenen Darts werfen. Der Satz wird dann normal fortgesetzt, d.h. der Gegner wirft nach erneuten Betätigen der „Startwechsel“ – Taste als Nächster.
b) Wirft der Spieler alle 3 Darts unter der Nummer des Gegenspielers bevor der Ver-stoß bemerkt wird, hat er seine Runde damit beendet und der Gegenspieler setzt nach zwei-maliger Betätigung der „Start-wechsel“ – Taste das Spiel fort.

2.3.6
Fouls können von den Teamkapitänen geahndet werden. Fouls sind :
a) ablenkendes Verhalten, während der Spieler wirft.
b) ständiges Übertreten der Abwurflinie.
c) absichtliches Verzögern des Spiels.
d) Missbrauch des Gerätes oder unsportliches Verhalten.
Wird auf Foul erkannt, hat der Gegner – unabhängig vom Spielstand –
das Spiel 2:0 (BZO + BL 3:0) gewonnen.

2.3.7
Sollte ein Gerät fortlaufend falsche Punktzahlen anzeigen, muss die Partie abgebrochen werden und die Ligaleitung ist zu verständigen. Das Spiel wird dann zu einem von der Ligaleitung festzulegenden Zeitpunkt nachgeholt. Der von der Ligaleitung festgelegte Termin ist für beide Teams bindend.



2.4 Spielabschluß


2.4.1
Nach der letzten Spielpaarung müssen die Teamkapitäne den korrekten Eintrag des Spiel-ergebnisses kontrollieren und dieses durch ihre Unterschrift bestätigen. Sollte der Spielberichtsbogen nicht korrekt ausgefüllt sein, hat die Ligaleitung die Möglichkeit, die Teamkapitäne zu sperren oder das Spiel nicht zu werten.

2.4.2
Das Siegerteam ist dafür verant-wortlich, dass das Ergebnis schnell-stens der Ligaleitung mitgeteilt wird.

2.4.3
Der Spielberichtsbogen muss inner-halb, der zwischen der Ligaleitung und den Teamkapitänen vereinbar-ten Zeitraum, der Ligaleitung vor-liegen. Ansonsten kann das Spiel für die Siegermannschaft als verloren gewertet werden. Die Ligaleitung hat die Möglichkeit gegen den Team-kapitän eine Sperre auszusprechen.

2.4.4
Sollte es durch Nichtabgabe des Spielberichtsbogens zu einer unsportlichen Verschiebung der Rangliste kommen, besteht die Möglichkeit, mit Rücksprache des DSAB, den Teamkapitän zu sperren oder das Team zu disqualifizieren.

2.4.5
Sollte ein Team mehrfach den Spielberichtsbogen nicht pünktlich einsenden, kann die Ligaleitung in Absprache mit dem DSAB eine gesonderte Entscheidung treffen.



2.5 Nichtantritt

2.5.1
Tritt ein Team nicht an, so hat es das Spiel verloren (s.1.5.2) und es werden ihm zusätzlich 2 Punkte abgezogen.

2.5.2
Ein Team, welches 2 x nicht antritt, wird von der gesamten Liga disqualifiziert. Die bisher erzielten Spielergebnisse werden aus der Rangliste herausgerechnet.

2.5.3
Tritt eine Mannschaft aus unsportlichen Gründen nicht an, so können der Teamkapitän oder das ganze Team sofort disqualifiziert werden und für die nächste Saison gesperrt werden.

2.5.4
Tritt ein Team in den letzten drei Spieltagen einer Ligasaison nicht an werden ihm zusätzlich 5 Punkte abgezogen.

2.5.5
Um einen geordneten Saisonablauf zu garantieren, darf die Ligaleitung vor Saisonbeginn mit den Teamkapitänen und dem DSAB Ligafördernde – Maßnahmen festlegen.


2.6 Streitfragen

2.6.1
Streitfragen sind mit Hilfe der Ligaleitung zu klären. Proteste und Einsprüche zu einem Ligaspiel müssen auf dem Spielberichtsbogen vermerkt sein, sonst ist ein Protest oder Einspruch nicht möglich. Die schriftliche Ausführung des Protestes oder Einspruchs muss binnen 3 Tage an den Ligasekretär gesendet werden (Datum Poststempel zählt ).Sonstige Proteste und Einsprüche müssen unverzüglich nach bekannt werden des Vorfalls schriftlich bei der Ligaleitung eingereicht werden. Proteste gegen die Abschlusstabelle / Rangliste sind nur 7 Tage nach der Veröffentlichung möglich (Datum Poststempel zählt).

2.6.2
Proteste und Einsprüche an den Bundessportwart sind schriftlich innerhalb von 8 Tagen nach Entscheid der Ligaleitung bei der DSAB Geschäftsstelle unter Einzahlung einer Protestgebühr von €15,00 per Scheck oder auf das Konto des DSAB e.V.
Kto. Nr: 53 000 204, BLZ 560 501 80 bei der Sparkasse Rhein – Nahe zu entrichten.

2.6.3
Entscheidungen des Bundessportwart können innerhalb 8 Tage nach Erhalt, schriftlich beim Schiedsgericht in der DSAB Geschäftsstelle unter Zahlung von € 30,00 angefochten werden. (Bankverbindung siehe 2.6.2) Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind endgültig.


3. Ligabildung (Auf- und Abstieg)


3.1 Tabellenplatzierung
Die Platzierung in der Ligatabelle erfolgt nach folgendem Modus:
a ) Punktverhältnis
b ) Spielverhältnis
c ) Satzverhältnis

In der Regel steigt das erstplatzierte Team einer Ligagruppe in die nächst höhere Ligaklasse auf, das letztplatzierte Team in die nächst tiefere Ligaklasse ab. Der Auf – und Abstieg wird nach sportlichen Aspekten der jeweiligen Liga-ergebnisse durch den Ligasekretär mit Abstimmung des DSAB (Bundessportwart) geregelt. Hierzu können Relegationsspiele angesetzt werden. Eine Ligagruppe besteht aus 6 bis 8 Teams. Besteht eine höhere Ligaklasse in einzelnen Gebieten noch nicht, so verbleiben die betreffenden Teams in ihrer z. Z. höchsten Ligaklasse.


3.2 Auffüllen von Teams

Fällt in einer höheren Ligaklasse ein Team aus irgendwelchen Gründen zur nachfolgenden Saison aus, so rückt das nächstplatzierte Team der darunter liegenden Ligaklassen nach.


3.3 Ausnahme von der 6 bis 8 Manschafts Regel

Fallen zur neuen Saison Teams aus, oder kommen neue Teams hinzu, die in der niedrigsten Ligaklasse ein Team - Defizit bzw. einen Überschuss verursachen, ist wie folgt zu verfahren.

3.3.1
Die oberen Ligaklassen setzen sich immer aus 6 bis 8 Teams zusammen.

3.3.2
Eine andere Anzahl von Teams ist nur in der C Liga zugelassen,
hier gilt jedoch:
a) maximal 8 Teams in einer Ligagruppe.
b) mindestens 4 Teams in einer Ligagruppe.
c) mindestens eine Ligagruppe mit 6 oder 8 Teams muss bestehen.

 

 

4. Strafen

Bei Verstößen gegen die DSAB Ligaregeln, oder Nichtachtung der DSAB Ligaregeln von Spielern, Teamkapitäne oder ganzen Teams, können in Absprache mit dem DSAB von der Ligaleitung Strafen ausgesprochen werden. Die Strafen sind Sperren, Disqualifikationen oder Punktabzüge.

 


5. Saisonende

Am Ende der Saison müssen alle Ligaausweise bei der Ligaleitung für die neue Saison geändert werden. Nichtabgabe der Ligaausweise kann zur Sperre führen. Die Teamkarten verlieren ihre Gültigkeit. Spieler sind nur beim zuständigen VFS-Mitglied spielberechtigt. Bei Missbrauch wird die gesamte Mannschaft disqualifiziert. Frühere Regeln
sind mit Herausgabe dieser Regel ungültig.

(Stand: Dez. 2006 - gültig ab: Saison I, 2007 - Quelle: DSAB)

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|   Letzte Änderung: Sonntag, 10.02.2008   |
 




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